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"Der eigenen Intuition vertrauen"

Claudia Kaul ist naturheilkundlich orientierte Ärztin, aus dem Weserbergland. Claudia

erzählt uns über ihre Konzeptidee: "Gesunde Kita-Ernährung" und will anregen,

Kinder aktiver in die Nahrungszubereitung einzubinden. Im Interview schildert sie auch

ihre Sicht auf das Thema "Neurodermitis bei Kindern".

 

Claudia hat mit ihrer Mutter Rebecca das Forum "Culina Vegantasia" gegründet. Neben ihrer 

medizinischen Ausbildung ist sie Ernährungsberaterin für Vitalkost, Natur und Umweltpädagogin.

 

Sie lebt ein eher nonkonformes Leben, welches das Thema "Gesundheit/Kindergesundheit"

ganzheitlich beleuchtet. So lehnt Claudia viele moderne Gewohnheiten gänzlich ab. Als

große Tierfreundin isst sie rein vegan. Ob ein solches Leben befreit und noch immer Genuss gibt,

kann nur jeder Mensch für sich und seine Familie selbst herausfinden.

Interessierte können unter: www.culina-vegantasia.de erste Eindrücke sammeln.

 

Claudia, kannst Du kurz umreißen welche Ziele Euer Projekt „Culina Vegantasia“ verfolgt und was Ihr da anbietet?

Übergeordnet bestehen unsere Ziele darin, das Verantwortungsbewusstsein der Menschen für sich selbst - einschließlich ihrer Gesundheit -

und für Mutter Erde mit allen Geschöpfen zu stärken.

 

In unseren Seminaren vermitteln wir Basis-Wissen um Gesundheit und Ernährung und bereiten mit den Teilnehmenden auch Mahlzeiten zu.

 

Darüber hinaus sind so viele andere Lebensbereiche wichtig, die wir in unser Angebot aufgenommen haben:

Natur- und Umweltpädagogik, Effektive Mikroorganismen, (Wild)Kräuterkunde (hinsichtlich Ernährung sowie Heilkunde),

Obst- und Gemüseanbau, Überleben mit der Natur...

 

In diesen Bereichen bieten wir individuelle Beratung sowie Gruppenseminare an. Mein Freund Aaron plant zusätzlich die

Gründung einer Waldläuferschule. 


Künftig möchten wir Menschen auch für längere Aufenthalte einladen können - ähnlich einer Kur - zur Selbstfindung, Regeneration...

Dabei können die bisher genannten Angebote im frei gestalteten Umfang genutzt werden.

 

Es ist also auch denkbar, zu uns zu kommen und einfach nur zu sein - in der Stille, der Ruhe der Natur. Ganz wie man möchte.

 

 

Du selbst wirst bald Mutter. Wie ernährst Du Dich selbst in der Schwangerschaft, hast Du als naturheilkundlich-orientierte Ärztin

da andere Maßstäbe als gewöhnlich?

Es ist spannend, was die Schwangerschaft mit dem eigenen Gespür für Ernährung macht.

 

Ptzlich verspürte ich einen inneren Drang, Eier zu essen.

Milch, Fleisch und Fisch waren dagegen kein Thema. 

 

Voraussetzung ist, wenigstens einigermaßen in sich ruhen zu können. Und dass man als Schwangere besonders feinfühlig ist,

ist auch kein Geheimnis ;-)

 

Auch interessant fand ich, dass ich den Großteil des ersten Trimenons kaum rohes Gemüse essen konnte, ich habe regelrechte

Abneigung empfunden. Es gab also Anfangs überwiegend Kochkost - alles selbst liebevolle zubereitet:

z.B. Kartoffeln, Reis, Hirse, Buchweizen mit gedünstetem Gemüse.

 

Mit der Zeit ist der Rohkostanteil dann wieder rapide angestiegen - die Abneigung war wie über Nacht

verfolgen, sogar eher ins Gegenteil verkehrt.

 

Die berüchtigten Heißhungerattacken habe ich zu keinem Zeitpunkt gehabt.

 

Einen weiteren Einfluss vermute ich durch die viele Bewegung an frischer Luft und einen weitgehend selbst gestalteten

Alltag und mein liebevolles Familienumfeld. Ca. ein halbes Jahr vor der Schwangerschaft habe ich meine Arbeitsstruktur

tiefgreifend verändert, indem ich endlich aus der alltäglichen Klinikarbeit heraus gegangen bin, um damit anzufangen, in

der Klinik Seminare für Patienten über Ernährung und Lebensstil zu geben.

 

Das hat meinen Stresspegel spürbar reduziert. Und ich konnte mich mehr auf die Culina Vegantasia konzentrieren.

 

Wo ich den aktuellen Empfehlungen folge, ist die Folsäureeinnahme in der Schwangerschaft und später dann auch der Stillzeit.

 

 

Wo siehst Du die Ursachen, dass scheinbar chronische Erkrankungen auch bei Kindern zunehmen und

wo denkst Du, sind da Lösungsansätze/ Präventionsmöglichkeiten?

Ich antworte hier vielleicht am besten in Stichpunkten, wobei die Auflistung gewiss nicht vollständig ist:

 

- Qualitativ mangelhafte Ernährung der Eltern; Kinder wachsen oft von Beginn an in Zivilisationskost rein

(frühzeitige Verschlackung; schon meist verschlackende Ernährung im Mutterleib)

 

- Diverse Ausprägungen von Umweltbelastungen, z.B.:

Gifte in Luft, Wasser, Kleidung, Nahrung, Wohnraum (Farbe, Möbel); Funk/Strahlung

 

- Stress (auch schlechte Nahrung und Umweltbelastungen sind Stress)

 

-Ängste und Sorgen der Eltern


-Nicht artgerechter Schwangerschafts- und Geburtsverlauf...ein Thema für sich

 

-Hektische Umwelt: Zeit für Muße, Entdecken, Träumen wird
vielen Kindern genommen; obendrein früh der medialen Reizüberflutung
ausgesetzt

 

-Oft zu frühe Trennung von den Eltern und ggf. älteren Geschwistern durch
Kinderkrippe/-garten, Schule (Stichwort  Gleichaltrigen-Bindung)


-Leistungsdruck schon im Kindergarten, spätestens dann in der Schule

 

- Antibiotika und andere synthetische Medikamente!

 

- Mangel an Bewegung, Naturkontakt

 

 

Paleo-Rohkost-Vollwert- Vegan: Heute gibt es so viele Formen von Ernährung.

Was macht Dich sicher, die richtige Form für Eure Familie gewählt zu haben?

Zum (geringeren) Teil mein theoretisches Wissen, ganz überwiegend jedoch das Vertrauen auf meine Intuition.

Daraus folgend, nicht dogmatisch zu sein. Leben heißt Bewegung, Dynamik. Alles ist im Fluss und stetigen Wandel.

 

Es gibt nicht DIE Antwort auf die komplexen Fragen, die wir uns heute oft stellen; es gibt immer nur die Lösung für den

jetzigen Augenblick für den jeweiligen Menschen.

 

Was uns helfen kann, im heutigen Wust an Informationen unseren Weg zu finden, ist denke ich das Vertrauen in Mutter Natur. 

 

Wir "Zivilisationsmenschen" sind meist so wissenschaftsgläubig, dass wir oft den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen.

 

Alle Forschung, jede Studie kann immer nur eine Momentaufnahme eines oder weniger Aspekte liefern.

Niemals kann die Komplexität aller beeinflussenden Faktoren abgebildet werden. Somit ist jede wissenschaftliche "Erkenntnis"

stets unvollständig und für unser Leben von recht geringem Wert.


Deshalb: Beobachten, fühlen, hineinhören und dann mit Herz, Bauch und Verstand für den jetzigen Moment und den

jeweiligen Menschen entscheiden, was gut und natürlich erscheint. Keine Scheu haben, später anders zu entscheiden,

wenn sich die Situation eben geändert hat.

 

Das Leben als Fluss akzeptieren - Anpassung, an das was ist.

 

Wichtig: Anpassung heißt nicht, dass man alles hinnimmt wie es ist und sich anpasst, indem man seine individuellen

Bedürfnisse unterdrückt! Leider wird es heute häufig so verstanden und gehandhabt.

 

 

Wie können wir uns das praktisch vorstellen/welche Ernährungsform hast Du gewählt?

 Ich selbst lebe seid 12  Jahren vegan, seid 2013 habe ich dann "meinen Zugang" zur Vitalkost (Rohkost) bekommen.

 

Im Sommer esse ich meist ausschließlich roh, im Winter auch gern mal etwas Warmes.

 

Mein Partner Aaron isst überwiegend pflanzlich nimmt aber ab und an Biofleisch zu sich.

 

Ebenso möchten wir unsere Kinder ernähren. Die Vorstellung ist so, dass die Kleinen nach langem Stillen Schritt für Schritt

selbst entdecken werden, was es noch so zu essen gibt:

 

Regionales- und saisonales Bio-Obst, Gemüse, Nüsse etc.

Fertigprodukte wird es bei uns nicht geben. 

 

Und dann gilt für uns wieder, was ich zuvor beschrieben habe: Beobachten, fühlen, hineinhören und dann mit Herz, Bauch und

Verstand für den jetzigen Moment und den jeweiligen Menschen entscheiden, was gut und natürlich erscheint.

 

 

Oft erkranken Menschen im Umfeld und dann stellen Menschen den Lebensstil um. Du aber hast Medizin studiert.

Hat das Studium zu einer bewussteren Lebensweise bei Dir beigetragen oder vorher stammt Deine Motivation?

 Oh nein, das (Medizin-)Studium hat eher das Potential, eine bewusste Lebensweise und selbstständiges, v.a. nicht systemkonformes

Denken zu torpedieren...


Nein, mein Weg zu einer gesunden Ernährung hat in meiner frühen Jugend begonnen. 

Den Anfang machten bei mir Tierschutz- bzw. Tierrechtsgedanken, der Gesundheitsaspekt und weitere kamen im Verlauf hinzu.

 

Vor dem Studium war mir also schon bekannt, wie sehr wir unsere Gesundheit durch die Ernährung beeinflussen können - positiv wie negativ.

 

Während des Studiums wurde mir mehr und mehr bewusst, wie sehr man in Medizin und Wissenschaft noch längst überholten Glaubenssätzen

festhält. Als ich etwa 23 Jahre alt war, fiel mir die Zeitschrift "Die Wurzel" in die Hände, wodurch nach mehrjähriger Stagnation meiner

Ernährungsweise dann das Tor zur Vitalkost aufging.

 

 

Diabetes und schlechte Zähne sind mittlerweile leider ein großes Thema bei Kindern.

Dürfen Deine Kinder später Süßigkeiten, wenn ja was?

Herkömmliche Süßigkeiten mit raffiniertem Zucker möchten wir unseren Kindern nicht geben -

sie also am besten selbst nicht mehr im Haus haben.

 

Das sollte nicht schwer sein, da es jetzt schon nur noch vorkommt, wenn wir Besuch haben.

 

Und auch dann bereite ich meist ein paar rohköstliche Naschereien zu.

Mit diesen werden auch unsere Kinder vorrangig aufwachsen - ich sage vorrangig, denn wir halten es beide nicht für sinnvoll,

irgendetwas zu verbieten.

 

Wir denken, wir können unsere Kinder nur so "gesund wie möglich prägen", ihnen schon ganz früh Zusammenhänge erklären und

sie dann Schritt für Schritt selbst entscheiden lassen.

 

Wenn Kinder raffinierten Zucker gar nicht erst gewohnt sind, empfinden sie den süßen Geschmack von

Obst viel intensiver; außerdem wird es Obst und Trockenfrüchte in den ersten Jahren nur in Maßen geben, um Karies nicht

durch zu viel Fruchtzucker zu fördern.

 

Naja, und dann ist es wie mit anderen Dingen wohl auch:

 

Die Kinder streng von allem fern zu halten, was wir bedenklich finden, kann vielleicht später zu Problem führen.

Die Kleinen werden eventuell von anderen Menschen ausgegrenzt oder verspottet, weil sie manches gar nicht kennen;

wobei ich diesen Punkt weniger fürchte, denn ich vertraue darauf, dass Kinder, denen man von Anfang an "die Welt erklärt",

früh eigene Entscheidungen treffen und auch vertreten können.

  

Und: Immer wieder daran denken, wie wichtig die Geisteshaltung und die seelische Gesundheit sind. Uns ist es lieber, dass unsere

Kinder Sachen selbst ausprobieren, ihre Erfahrungen machen und herausfinden, was ihnen gut tut, als ihnen Dogmen einzutrichtern,

die sie unfrei in ihrer Entwicklung machen.

 

Ich denke, Eltern oder Erwachsene allgemein arbeiten dann gern mit Verboten, wenn sie ihren Kindern bzw. anderen Menschen nicht

zutrauen, die für sich stimmigste Lösung zu finden. Es ist wohl Vertrauenssache.

 

Auch in den Regalen der großen Supermärkte findet sich immer mehr Bio, es scheint schon ein Umdenken stattzufinden.

Aber viele Menschen machen sich wenig Gedanken um den Ernährungsstil. Wie reagiert Euer Umfeld auf Eure Art der Ernährung?

Auch im Familienkreis fällt es nicht allen leicht, uns zu verstehen.

 

Ein Großteil findet unsere Lebensweise "extrem" und sie finden es z.T. sogar traurig, dass wir unseren Kindern "so viel"

vorenthalten wollen. Da herrscht eine ganz andere, eben die heute übliche Denkweise.

 

Wir versuchen, damit so behutsam und verständnisvoll wie möglich umzugehen, zu erklären und Alternativen anzubieten,

damit sie erkennen, dass es doch einiges gibt, was sie unseren Kindern schenken können - ob nun Spielzeug, Klamotten oder

auch Süßkram.

 

Was für Vorteile siehst Du in der Form der Familien-Ernährung im Vergleich zu einer herkömmlichen Ernährung via

Supermarkt und Fertigkost?

 Ich denke, so wie wir die Ernährung in unserer Familie handhaben und wie wir es für später mit unseren Kindern überlegen,

tragen wir jeden Tag ein wesentliches Stück dazu bei, etwas für unsere Gesundheit sowie die von Mutter Natur zu tun.

Es geht ums Wohlergehen und gleichzeitig um den Punkt der Verantwortung für sich und andere.

 

Auch schätze ich sehr, dass wir dankbar, ja: liebevoll mit unseren Lebensmitteln umgehen. Es ist einfach ein ganz anderes Gefühl,

wenn du deine Lebensmittel von Bauern deines Vertrauens bekommst. Unverpackt und frisch geerntet.

 

Wenn man die Pflänzchen selbst vom Samen bis zur Frucht begleitet und pflegt; das schafft eine ganz andere Beziehung zu dem,

was man dann isst.

 

Es geht hier auch tatsächlich um die Liebe, die man "auf das Essen überträgt". So wie es in den Kindheitserinnerungen bei z.B.

Oma oder Mama war: Sie bereiten das Essen mit lieben Gedanken an ihre Familie zu. Das schmeckt man nicht nur, auch die

Lebensmittel scheinen es zu spüren und sehr zu schätzen, wenn man sie so behandelt.

 

Auf diese Weise kommen auch über die Ernährung Körper, Seele und Geist mehr in Einklang.

 

Wie haltet Ihr es mit dem Essen an Feiertagen? Gibt es Ausnahmen?

Ja, das schon. Wir haben ja auch alle so unsere Prägung und es gibt "alte Muster", die sich immer mal wieder bemerkbar machen.

Wir alle sind uns einig, dass man, wenn Lust auf etwas besteht, diese nicht unterdrücken sollte oder später nicht bereuen sollte,

wenn man sich dafür entschieden hat, etwas zu essen, was man im Alltag nicht unbedingt isst.

  

Gegner dieser Ernährungsformen sagen oft: Ein bisschen grüner Saft, ein paar Nahrungsergänzungen und Entspannung und dann

sollen Menschen gesünder sein? Wie siehst Du den Trend zu alternativen Heilversprechen? Ist das seriös? Was würdest Du einem

Elternpaar sagen, dessen Kind Neurodermitis hat?

Ui, pauschal kann ich das nicht beantworten.

 

Also, erstmal sehe ich es auch kritisch, wenn jemand seinen generellen Lebensstil beibehält und denkt, mit ein "bisschen was Gesundem obendrauf"

wird's schon gut werden. Sicher puffert das den Rest etwas, aber allein reicht es bestimmt nicht - oft habe ich erlebt, dass gute Heil-, Ergänzungs- und Lebensmittel dadurch in Verruf kommen, weil sie nicht sinngemäß eingesetzt werden.

 

Als die grünen Smoothies aufkamen und in wirklich jeder Hochglanzzeitschrift darüber zu lesen war, habe ich das auch so feststellen müssen.

Viele haben angefangen, morgens "ihren Smoothie" zu trinken und alles andere ist gleich geblieben. Und dann hat man sich gewundert, dass sie

dennoch nicht gesünder wurden.

 

Den Trend zu alternativen Heilmethoden - sehe ich erst einmal positiv. Die Lebensweise unserer Ahnen, einschließlich ihres Wissens um Heilmethoden,

ist in uns gespeichert; die Zeit scheint reif, dass dieses Wissen und Gespür wieder zu Tage tritt.

 

Dennoch gibt es wie in allen Bereichen auch Anbieter bestimmter Methoden oder Produkte, denen es um Profit geht und/oder die einfach nicht

authentisch sind. Und das kann nicht funktionieren. Aber im Vorfeld kann man das oft gar nicht entscheiden; manchmal muss man etwas selbst

ausprobieren, um zu sehen, ob es hilfreich ist.

 

Ebenso hilft nicht jede Methode jedem Menschen. Hier gilt zu bedenken, dass jeder Krankheitsverlauf etwas ganz Individuelles ist. Und es spielt

dabei sicher noch eine Rolle, dass zu jeder Methode, zu jedem Medikament etc. auch die entsprechende Geisteshaltung des Patienten gehört.

Glaubt man nicht an seine Heilung, wird kein Verfahren der Welt zur Heilung führen - Heilung kommt von innen. Erstaunlicherweise gilt das für

die konventionelle Medizin genauso wie für alternative Heilmethoden. Zu diesem Thema hat Lissa Ranking ein gutes Buch geschrieben:

"Warum Gedanken wichtiger sind als Medizin". Das kann ich jedem sehr empfehlen.

 

Neurodermitis ist zum Teil Ausdruck eines überlasteten bzw. fehlgeleiteten Immunsystems; auch spielt sicher eine gewisse Verschlackung eine Rolle.

 

Daraus ergeben sich ein paar grundsätzliche Empfehlungen:

 

-Milch und Milchprodukte strikt meiden (da Milch das Immunsystem am stärksten durcheinander bringt).

- Entgiftungsmaßnahmen ergreifen (wenn Erkrankungen über die Haut manifest werden, sind meist die anderen Entgiftungsorgane überlastet).

- Kleidung in Bioqualität und aus Naturmaterialien (kaum Pestizide, Mikroplastik etc.).

- Herkömmliche Waschmittel meiden (hinterlassen Rückstände in der Kleidung (und im Wasser)).

- Wir haben gute Erfahrungen mit einer EM-Waschkugel (EM = Effektive Mikroorganismen) sowie dem alt bewährten Natron gemacht.

-Unterstützend kann man mit Heilpflanzen arbeiten, die v.a. darauf abzielen, den Juckreiz zu lindern, z.B. Zaubernuss, Eichenrinde.

 

Außerdem ist es bei jeder Erkrankung lohnend, den psychischen Aspekt zu beleuchten: Die Haut ist unsere Grenze nach außen.

Gibt es hier bei dem Betroffenen Probleme, sich nach außen abzugrenzen, seine Grenzen zu wahren bzw. überhaupt klar zu haben?

Die Haut gilt aber auch als Spiegel der Seele - gibt es tiefgreifende Traumata, die es zu bearbeiten gilt?

 

Das ist aber nur ein kleiner Ausschnitt der psychischen Arbeit...Betroffene (und ihre Eltern) brauchen stets individuelle Beratung.

 

In Kitas und Schulen ist gesunde Ernährung und ein gesunder Lebensstil oft weniger Thema. Siehst Du da mögliche Lösungsansätze?

Oh ja! Gerade in Kitas und Schulen kann man wunderbar ansetzen - Kinder sind in der Regel ja noch so herrlich begeisterungsfähig und

naturgemäß neugierig und wissbegierig.

 

Allen voran wäre es erst einmal grundsätzlich zu begrüßen, wenn wenigstens eine Mahlzeit in den Einrichtungen von den Kindern und

Betreuenden gemeinsam zubereitet und eingenommen werden würde statt das Essen aus Zentralküchen zu beziehen.

 

Und selbst, wenn Einrichtungen noch eine eigene Küche haben, so bleibt der Lerneffekt und Bezug zum Essen doch aus, den die Kinder

bekommen könnten, wenn sie selbst schnippeln, rühren, würzen etc. dürften.

 

In einem Modell, bei dem gemeinsam zubereitet wird, könnten dann z.B. die "Erzieher" in Sachen gesunder Ernährung geschult werden

- und zwar wünschenswert natürlich nicht im althergebrachten Stil, sondern auf der Grundlage neuerer Erkenntnisse.

 

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) ist tatsächlich dabei, sich inhaltlich neu zu strukturieren - leider eine Jahre dauernder Prozess,

aber es geht wohl voran, wie die Präsidentin auf der VegMed 2018 berichtet hat. Denkbar ist ebenfalls, dass Ernährungsberater tageweise in

die Einrichtungen kommen, um mit den Kindern und Betreuern gesundes Essen zuzubereiten. An einem derartigen Modell arbeite ich mit

meiner Mutter, um es an Schulen und Kitas unserer Region anzubieten.

 

Ganz wichtig bei solchen Ideen ist es, die Eltern mit ins Boot zu holen. Schon viele Initiativen sind daran gescheitert - d.h. ein langfristiger Erfolg

im Sinne einer nachhaltig gesünderen Ernährung der Kinder blieb aus - dass die Kinder Wissen und Können mit nach Hause genommen haben,

von ihren Eltern aber nicht gehört wurden; so wird das neue Wissen der Kinder im Alltag nur bei einem Bruchteil der Familien umgesetzt.

 

Wenn Kinder erst einmal an eine klassische Ernährung gewöhnt sind, ist es schwer die Ernährungsgewohnheiten umzustellen.

Hast Du da Tipps für Familien, die etwas verändern möchten?

Diese Frage tauchte in unseren Seminaren und andernorts immer wieder auf; es ist in vielen Familien anscheinend ein großes Problem...

Du hast schon Recht: Sind Gewohnheiten erst einmal da, ist es schwer, davon loszukommen. Das kennen wir alle sicher aus eigener Erfahrung.

 

Ganz wichtig scheint mir zu sein, dass sich die Eltern/ Bezugsmenschen der Kinder in der Frage der Ernährungsumstellung einig sind

- oder zumindest beide für die neue Ernährung offen sind.

 

Wir haben in unserer Praxis bisher mehrheitlich Frauen erlebt, die ihre Ernährung überdenken und mit ihren positiven Erfahrungen dann

auch die Familie anstecken möchten, dabei jedoch oft auf Ablehnung stoßen. Das ist schonmal keine gute Voraussetzung dafür, Kinder

neugierig zu machen. Es kann sogar zu einem seelischen Problem für die Kleinen werden, da sie - je nach Alter noch sehr oder abnehmend

- nachahmen, was die Erwachsenen tun und dabei vor allem ihren Eltern gerecht werden möchten. Herrscht zwischen diesen Uneinigkeit,

kann zu inneren Konflikten bei den Kindern kommen.

 

Aber egal, ob sich Mama und Papa in der Ernährungsfrage einig sind oder nicht:

 

- Sofern keine massiven gesundheitlichen Störungen bestehen, empfehle ich, dass man schrittweise vorgeht. Fangt z.B. mit einem Tag in der

Woche an, an dem es Gerichte in Form der neu gewählten Essensform gibt und erhöht die Anzahl der Tage behutsam je nach Akzeptanz.

 

- Fangt ggf. zu einer Zeit an, wo alle entspannt sein können - z.B. im Urlaub/in der Ferien.

 

-Es fällt oft leichter, wenn die "neuen Gerichte" an die bekannten erinnern. D.h., es muss nicht von Anfang an 100-prozentig das Essen auf dem

Tisch stehen, das man anstrebt. Wollt ihr z.B. zur veganen Kost, kann es anfangs helfen, "Ersatzprodukte" zu benutzen. Mit der Zeit stellt sich

der Geschmack um, entwöhnt sich quasi von tierischen Lebensmitteln und gewöhnt sich an die pflanzlichen Varianten. Im Folgenden reduziert

man die vorgefertigten Ersatzprodukte am besten und benutzt sie irgendwann nur noch in Ausnahmefällen (Besuch, Feiertage...), denn wirklich

gesund sie auch nicht. Frisch zubereitet ist einfach am besten - ud da geht eine ganze Menge. Wer z.B. zur Rohkost hin möchte, fährt meist nicht

gut damit, von jetzt auf gleich ganz puristische Rohkost zu servieren; bereitet ruhig erst einmal sog. Gourmetrohkostgerichte zu und integriert

einfache Zubereitungen Schritt für Schritt.

 

-Und noch ein Tipp: Bindet eure Kinder in die Zubereitung des Essens mit ein. Es gibt viele Arbeitsschritte, die Kindern großen Spaß machen.

Wir haben viele Kinder erlebt, die total gern mit in der Küche helfen - manchmal waren sogar ihre Eltern ganz überrascht davon. Probiert es

einfach aus. Es gibt mittlerweile auch tolle Bücher mit bunten Rezepten für die Kinderernährung, mit denen man die Kleinen gut an die Küche

heranführen kann. Schaut z.B. mal in das Buchangebot vom Wurzel-Versand (www.die-wurzel.de), da kann man sich einige Anregungen holen.

 

 

Es wird ja immer wieder über das Eiweißthema, B 12, Eisen, Calcium und Jod, Vitamin D gerade bei Kindern geredet. Denn selbst

wenn Eltern möchten. Längst nicht alle Kinder trinken gerne Smoothies und essen Gemüse. Wo siehst Du da Alternativen?

Die wichtigste Alternative sehe ich in der vorherigen Frage: Wie kann eine Ernährungsumstellung mit Kindern gelingen?

 

Das ist m.E. der Dreh- und Angelpunkt, denn wenn die Basis nicht stimmt, kann man oben drauf tun, was man will - es bleibt doch Stückwerk.

 

Aber: Meist sind eben doch schon Mängel da, was der Nahrungszusammenstellung, aber auch der "systembedingten Vitalstoffverarmung"

unserer Lebensmittel, dem fehlenden Sonnenlicht und anderen Faktoren geschuldet ist.

 

Daher ist eine Substitution durchaus zu erwägen - dabei wie gesagt auf gute Qualität achten, sonst bringt es nichts oder schadet sogar.

 

Wer die "Zivilisationskost" beibehalten möchte, sollte sicher substituieren; wer die Ernährung gesünder aufbauen möchte, sollte zumindest

anfangs auch bestimmte Vitalstoffe ergänzen:

 

- Vitamin D und ggf. Vitamin B12 ( rate jedoch zu einer einmaligen Blutuntersuchung, wie der Status wirklich ist).

-Bei Vitamin B12 empfehle ich, Holotranscobalamin oder Methylmalonsäure (MMA) bestimmen zu lassen - diese Werte sind bezüglich

der B12-Speicher aussagekräftig. Die schlichte B12-Bestimmung, die heute in der Praxis noch gängig ist, hilft eigentlich gar nicht weiter!).

 

 

Würdest Du daher Eltern zu Supplements raten, die einer klassischen Ernährung (Fertigprodukte, Supermarkt) frönen?

 Ja! Jedoch nehme ich an, dass in diesen Fällen Bewusstsein und Bereitschaft dafür fehlen...

 

Omega 3 Fettsäuren sollen für die Entwicklung der Intelligenz und Konzentration weit bedeutsamer sein als bisher angenommen.

Was denkst Du darüber? Welche Fette/Brainfood reichst Du Deiner Familie/nimmst Du selbst?

Ich denke, heute taucht alle Nase lang irgendein Nähr- oder Vitalstoff auf, der für irgendwas besonders wichtig sein soll und den wir alle am besten

ab sofort reichlich zuführen sollen. Einerseits ist es z.T. richtig und wichtig, darauf hinzuweisen, da unsere Ernährung eben leider so verarmt und

naturfern geworden ist; andererseits halte ich es aber für einen Auswuchs unserer wissenschaftsgeprägten Zeit, wobei das eine das andere bedingt:

 

Erst macht "man" unsere Nahrung inhaltlich immer schlechter und dann kommt "man" mit ach so wissenschaftlich belegten Erkenntnissen und

natürlich den Abhilfe versprechenden Supplementen etc. um die Ecke.

 

Ich halte es für mich und in der Familie so, zuerst zu schauen und zu recherchieren:

 

Theoretische Recherche und dann ein größerer Teil Beobachtung im Alltag:

-Regional und saisonale Nahrungsmittel;

-Mehr und mehr aus dem eigenen Garten, den wir u.a. mit Kräuterjauchen und Effektiven Mikrooragnismen pflegen;

-Selbst gesammelte Wildkräuter;

 

Anbieter unseres Vertrauens bei denen wir einkaufen:

-"Lotta Karotta" als Obst- und Gemüselieferant.

-"NewStartCenter" für Dinge wie Hirse, Reis, Hülsenfrüchte.

-ProhViant" u.a. für Rohkostlebensmittel.

 

Es klingt alles sehr zeitaufwändig. Ist gesunde Ernährung wirklich teuer und zeitaufwändig?

 Wer sich bislang von Fertigprodukten, Fastfood etc. ernährt hat, für den ist eine gesündere Ernährung - gleich, welche Variante - sicher

zeitaufwendiger.

 

In anderen Bereichen ist es ja auch so: Wenn ich was neu beginne, muss ich einiges neu lernen und das bedarf neben Interesse eben auch

etwas Zeit  Dieser Hinweis hilft übrigens vielen, die noch Bedenken haben, ob sie eine Ernährungsumstellung mit ihrem Alltag vereinbaren

können).

 

Ob es in diesem Fall wirklich teurer ist, sich gesund zu ernähren, wage ich zu bezweifeln. Oft auswärts bzw. Fertigprodukte zu essen, geht

schon auch ins Geld.

 

Wenn man aber z.B. von Konventionell zu Bio, oder zu Rohkost wechseln möchte, wird es z.T. schon etwas teurer. Das ist tatsächlich traurig:

 

Bei konventionellen Lebensmitteln wird viel staatlich subventioniert (von unseren Steuergeldern - wir bezahlen es also quasi auf einem Umweg

doch auch selbst!), während das bei Biolebensmitteln nicht der Fall ist; hingegen müssen die Bioanbieter nochmal viel Geld in die Hand nehmen

für die diversen Bio-Qualitätssiegel - das sind horrende Summen, die sogar immer wieder anfallen, z.T. jährlich! Das muss sich ein Betrieb erstmal

leisten können, und natürlich irgendwo auch wieder reinholen.

 

Dieses Wissen hilft nun nicht für den eigenen Geldbeutel, aber vielleicht dem Bewusstsein...

 

Und es gibt ein paar Tricks, wie es günstiger geht:

 

- Großgebinde kaufen, gerade von Trockenlebensmitteln wie Getreide & Trockenfrüchten ( spart auch noch Verpackungsmaterial).

- Auch Einzelverpackungen kann man z.T. gebündelt beziehen (z.B. 6er-Gebinde Leinölflaschen etc.).

-Anbieter gesunder Lebensmittel haben auch generell ein anderes Bewusstsein was Konsum angeht - (oft gibt es "MHD-Sonderposten").

-Selbst anbauen, was geht: Auch in Städten ohne eigenen Garten möglich ( YouTube "Selbstversorgung Stadt" o.ä.).

- Kooperationen: Gemeinsam mit Freunden Schrebergarten anmieten

 

Es ist erstaunlich, was mit den richtigen Methoden (z.B. Permakultur, den richtigen Baumformen - "Spalierobstbäume", Hochbeeten, Kübeln...)

auch auf kleinem Raum möglich ist. Also nur Mut!

 

Was sagst Du Menschen die meinen, Kinder bräuchten Fleisch und Milchprodukte?

Es wird behauptet, vegane Kinder würden weniger wachsen/durchschnittlich kleiner sein sollten. Was denkst Du darüber?

 Ja, das wird alles noch gern behauptet, stimmt aber nicht.

 

Ob Kinder - oder sagen wir: Menschen allgemein - Fleisch brauchen, ist wie beschrieben, Typfrage; es mag durchaus Menschen geben,

die gelegentlich(!) Fleisch brauchen. Und hier ist wieder Qualität und Herkunft des Fleisches enorm wichtig.

 

Milch und Milchprodukte braucht sicherlich niemand, der älter als etwa fünf Jahre ist. Das muss ich vielleicht erläutern: Ich denke hier

nämlich ans Stillen. Wir sollten unsere Kinder mit unserer Milch solange ernähren, wie sie es brauchen. Und dann ist naturgemäß Schluss

mit Milch jeder Art.

 

"Art" im wahrsten Sinne: Der Mensch ist das einzige Tier, dass die Milch anderer Tiere nutzt - mit fatalen Folgen: Allergien und anderen

Autoimmunerkrankungen, Osteoporose, Übergewicht und Krebs, um nur einige zu nennen. Kurz: Artfremde Milch ist für Menschen weitaus

gefährlicher als Fleisch!

 

So, und dass vegan ernährte Kinder durchschnittlich kleiner und leichter sind, ist anfangs tatsächlich richtig, im Laufe der Entwicklung holen sie

jedoch auf. Dass sie als kleiner und leichter auffallen liegt daran, dass die "Norm" aus der völlig fehlernährten Bevölkerung ermittelt wird und

man seit Jahren und Jahrzehnten davon ausgeht, dass "propper" = "gesund" bedeutet.

 

Gleichzeitig ist man eigentlich schon seit Langem der Meinung, dass gerade in jungen Jahren ein Vorteil in einer "kalorienreduzierten Kost" liegt.

Nun, ich denke, hier hat wie an anderen Stellen die Industrie durch Werbung ein Bild vermittelt, das sich in die Köpfe eingebrannt hat:

 

Ein dickes Baby/propperes Kleinkind ist ein glückliches, wohlgenährtes, gut versorgtes Menschlein - alle anderen sind arm dran und müssen

bedauert werden.

 

Also, liebe Eltern: Keine Panik, wenn eure vegan oder anders gesund ernährten Kinder kleiner und dünner sind als ihre herkömmlich ernährten

Altersgenossen - solange sie gesund und munter sind, lasst euch nicht verunsichern.

 

Vor einigen Jahren gab es mal einige Veganer/Rohköstler mit signifikanten Mängeln (schlechte Zähne/weiche Knochen).

Denkst Du das ist heute noch ein Thema?

 

Bei unbewusster Ernährung, mangelhafter Zusammenstellung und fehlender Reinigung des Körpers, damit er aus der Nahrung überhaupt

die wichtigen Stoffe ziehen kann, bei zu viel Stress, zu wenig Bewegung und frischer Luft sowie Sonnenlicht auf der Haut etc. ist das auch

heute noch ein Thema - bei allen! Ganz unabhängig von der Ernährungsform.

 

Das ist ein wichtiger Punkt: Wenn Mängel da sind, genauso aber auch wenn "alles gut ist", sollten wir nie allein die Ernährungsform betrachten.

So viele weitere Faktoren spielen eine Rolle, ob im Körper alles rund läuft. Oh, auch das Trinkwasser sei hier erwähnt, genauso übrigens wie die

Körperpflege (auch sie sollte basisch sein; Stichwort Basenbäder).

 

 

Lasst Ihr Euer Blut auf Mängel checken? Welche Richtlinie nutzt Ihr da?

(Die „orthomolekulare Medizin hat da ja höhere Dosen als z.B. die WHO vorgibt etc.)

 Nicht regelmäßig. Bei mir war jetzt nach Jahren die Schwangerschaft ein Anlass, mal wieder nach Eisen und B12 zugucken - wobei eigentlich

nicht die Schwangerschaft ausschlaggebend war, sondern meine Abgeschlagenheit, bevor ich wusste, dass ich schwanger bin. Die Müdigkeit war

der hormonellen Umstellung geschuldet und bald verflogen. Meine Eisenwerte waren gut, beim B12 war meine Hausärztin sofort in großer Sorge...

Allerdings hatte auch sie Vitamin B12 bestimmt, statt Holotranscobalamin oder MMA. Im Verlauf habe ich die MMA bei einer Blutuntersuchung

durch die Hebammen mitbestimmen lassen und diese war in der Norm - meine Speicher also gut gefüllt.

 

Etwas das Dir wichtig ist zum Thema und ich vielleicht vergessen hab zu fragen.

 

Es gibt zu diesem Thema noch unendlich viel zu sagen, aber: Nein, du hast richtig gute Fragen zusammengestellt und ich denke,

ich habe eh schon weitschweifig genug geantwortet ;-)

 

Vielen Dank, dass ich deine Interview-Partnerin sein durfte und vielen Dank für dein Engagement! Viel Kraft und alles Gute für das Projekt

sowie für dich und deine Familie!

 

Danke liebe Claudia für das interessante Interview.