Die Schule Des Lebens?

Was macht Schule wirklich mit uns?

Wir wollen gute Schulprojekte unterstützen und fördern.

Unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Wege.

Wir möchten Menschen sensibilisieren, die Situation in Kindergarten und Schule zu hinterfragen.


Das bedeutet keinesfalls das Alles schlecht ist und überhaupt können wir immer nur über

individuelle Schulsituationen sprechen. Es geht weniger um Probleme und mehr um Lösungen

und Weiterentwicklung.

 

Doch dafür müssen wir bestehende Werte hinterfragen:

Im Bildungssystem geht es um einen allgemeinen "Bildungsauftrag".
Es geht in der Basis um ein bloßes Leistungsschema und nicht um Menschen. 

Das ist nicht immer und in jeder Schule so, aber eben doch häufig.

 

Das Bundesministerium für Bildung beschreibt es so:

"In einer zunehmend globalisierten Welt ist der Wettbewerb um die Zukunftschancen für Deutschland auch ein

internationaler Wettbewerb um die Qualität von Bildungssystemen geworden. Deswegen ist eine Beteiligung

an internationalen Leistungsvergleichsuntersuchungen von hoher Bedeutung".

 

Aber was, wenn ein Mensch nicht so funktioniert ?

Wo wird hier der Mensch, das Kind mit seinem Wunsch nach individueller Entwicklung gesehen?

Wie kann Bildung freiheitlich geschehen?

Wie kann ein Kind seine Zukunft gestalten ohne ein Egoist oder eine Bildungsmaschine zu werden?

 

Was für den einen gut ist, mag für den Anderen nicht zu erreichen sein.

Kinder, Pädagogen, Eltern. Alle haben eigenen Lebensentwürfe und Wünsche.

Für die Wünsche des Einzelnen und für die Zukunft unseres Planeten gilt

es, neue Wege zu finden. 

Jeder ist ein Genie. Aber wenn du einen Fisch nach seiner Fähigkeit beurteilst, einen Baum hochzusteigen, wird er sein ganzes Leben lang glauben, er sei dumm. (Albert Einstein)

 

-Ist das Schulsystem wie es heute besteht noch am Puls der Zeit?

-Fühlen sich die Schüler in der Lernumgebung wohl?

-Fühlen sich die Lehrer in der Schule wohl?

 

Schulangst und Burnout ist heute keine Seltenheit. Um Lösungen zu finden 

müssen Gemeinschaften geschaffen werden, die gemeinsam bereit sind Dinge

positiv zu verändern.

 

-Würdest Du als Mutter oder Vater einen Teil Deines Tages in Enge und hoher Dezibel-Belastung verbringen wollen?

- Mit Menschen, die Dir nicht zu Herzen sind?

-Kann ein staatliches Kollektiv-Konzept auf alle individuelle Wünsche eingehen?

- Was erhoffst Du Dir von Deiner Schule?

- Wie finden Kinder echte Freunde?

- Was fehlt im Schulalltag?

- Wie sieht die Zukunftsgestaltung nach der Schule aus?

- Wie kann Unterricht mehr Freude machen?

Wir wählen unsere Freunde gut, suchen uns den Arbeitsplatz. Unsere Kids haben in mancher Institution kaum eine Wahl.

Kinder werden heute früh wie nie in Fremdinstitutionen untergebracht. Die Plätze teilweise überfüllt, verschiedenste Menschen zusammengewürfelt. Ob sie sich gern haben oder nicht. 

Ein pädagogisches Konzept ist oft durch Überlastung des Personals nicht immer umsetzbar oder passend für die individuellen Charaktere.

Essen kann selten frisch gekocht werden und wird meist aus Großkantinen geliefert. Die staatliche Fokussierung liegt teilweise mehr auf den Sparmaßnahmen denn auf einer positiven Entwicklung für die Kinder oder muss zumindest aufgrund der Kosten gemindert werden.

Ferner obliegt das Schulsystem strengen Lernzielen die kollektiv auf die gleiche Art "reingepaukt" werden soll.

Es ist der Wettbewerb und die Leistung, die allzu oft zählt.

 

Freie Schulen? Eine mögliche Alternative

Erst einmal möchten wir Menschen zum Nachdenken anregen und Alternativen aufzeigen.

Auf der Suche nach einer für uns passenden Schulform sind wir nach Walddorf und Montessori auf die freien Schulen und

die "demokratischen Schulen" gestoßen. Uns persönlich gefällt der Ansatz einer "demokratischen Schule" sehr.

 

Stark vereinfacht trohnt das Konzept auf folgenden Grundgedanken:

Dieses recht neue Konzept grob zu umschreiben, wird dem sicher nicht gerecht. Auch variiert es von Schule zu Schule. 

- Basis bildet das SELBSTBESTIMMTE Lernen.

- Kinder können sich frei in der Schule bewegen.

- Es gibt Angebote/Stundenplan aber keinen Lehrplan, die Kinder wählen den Lerninhalt selbst.

- Freunde und Lehrer/Lernbetreuer sind in der Schule sind immer ansprechbar, es muss nicht auf Pausen gewartet werden.

- Es gibt keine Hausaufgaben.

- Ein Fokus auch auf künstlerische Tätigkeiten und soziale Kompetenzen besteht.

- Belange werden Basisdemokratisch geregelt. Jedes Mitglied der Schule hat so eine Stimme.

 

Eine Idealisierung dieser Schulform liegt uns fern. Genauso wie eine zu negative Fokussierung bestehender Systeme.

Das Kollektiv steht und fällt immer mit den Menschen, die sich darin bewegen. Eine Pauschal-Lösung gibt es nicht.

Mir gefallen persönlich die freien Schulen, die empathisch geführt werden und bei denen der esoterische  Muff nicht zu groß ist. Es sollten weder kleine Umweltsoldaten noch kleine Leistungsmaschinen groß gezogen werden, sondern um den Einzelnen gehen.

Das ist eine persönliche Sicht der Dinge aber:

Jede Familie kann nur für sich entscheiden.  Das geht aber eben nur, wenn sie alle Möglichkeiten kennt.

Schulten und gute Kinderbetreuungs-Stätten unterstützen. 

Das Kindergartenalter und Schulalter dient als Basis für ein sicheres Grundgefühl und Lebenswegvorbereitung.

Im Idealfall sollten Freundschaften für das Leben zu finden sein.

Ferner die Gewissheit Dinge selbst in die Hand nehmen zu können und den Mut andere zu bitten, sollte erlangt werden.

Grenzen erkennen und Horizonte erobern.

Aus dem Green-Kids-Projekt kann sich sowohl eine eigene Schule entwickeln oder:

Bestehende gute Institutionen unterstützt werden. So werden Alternativen aufgezeigt,

von denen viele Eltern noch gar nichts wissen.

  Eltern, Pädagogen und Kinder auf Augenhöhe.

Erwachsene halten zusammen und sind Kindern Vorbild. Individuelle Vorlieben und Talente der Kinder werden gefördert.

Nur so finden wir in Gemeinschaften heute mehr Wärme als es uns die Medien weiß machen wollen. Was Hirnforscher und auch die Glücksforschung längst weiß:  Der Weg um glücklich zu sein sind Familie und Freunde als sicheren Rückhalt zu haben.

Um in der Zukunft auf dem Arbeitsmarkt Stand halten zu können braucht es kreative Denke und stabile Seelen.

Lasst uns gemeinsam den Grundstein für unsere gesunden und glücklichen Kinder legen.


Links und Themenseiten

Bewegende Filme um den Einstieg in das Thema zu finden:

http://www.schoolsoftrust.com/

http://www.alphabet-film.com/worum-geht-es.html

 

Initiativen und Projekte:

https://www.schulen-der-zukunft.org/

 

In der Region Harz gibt es eine neue Projektidee:

https://www.facebook.com/Freie-Schule-Tettenborn-261228227919777/

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